der Bauernhof von Berta

Alles ums Ei

Was steht auf dem Ei?


Haltungsform2=Bodenhaltung
Erzeugerland DE=Deutschland
Legebetrieb mit Stall0330241 bzw. 0330242 bzw. 0330331




Was ist Bodenhaltung?

In der Bodenhaltung können die Hühner jederzeit den gesamten Stallraum nutzen.
Die Ställe sind ausgestattet mit Sitzstangen, Scharraum, frei zugänglichen Futter- und Tränkstellen und Nestern. Das Einstreumaterial ist Stroh, Sand, Torf oder andere natürliche Materialien. Je mē Bodenfläche sind maximal 9 Hühner zugelassen. Bei uns teilen sich nur 6 Hühner einen mē.


Welche Gewichtsklassen gibt es?


Die Eiergröße hängt u.a. vom Alter der Tiere ab.
Junge Hennen legen kleine, ältere Hennen große Eier.

XLsehr gross, 73 g und darüber
Lgross, 63 g bis unter 73 g
Mmittel, 53 g bis unter 63 g
Sklein, unter 53 g



Woran erkennt man, ob ein Ei frisch ist?


Schütteltest: Bei einem frischen Ei ist kein Geräusch zu hören, wenn man es leicht hin und her schüttelt. Alte Eier verursachen dabei ein glucksendes Geräusch, weil das Eiklar dünnflüssiger geworden ist.

Schwimmtest: Legt man ein frisches Ei in kaltes Wasser, bleibt es am Boden liegen. Ältere Eier richten sich aufgrund der vergrößerten Luftkammer teilweise auf oder schwimmen sogar an der Oberfläche.

Beim Aufschlagen ist der Dotter hochgewölbt und das Eiklar deutlich in zwei Zonen geteilt. Mit zunehmendem Alter wird der Dotter flacher und vermischt sich trotz gekonnten Aufschlagens mit den Eiklar.


Wann schmeckt ein Ei am besten?

Ein Ei muss reifen. 4 bis 10 Tage nach dem Legen schmeckt es am besten.
Deshalb kaufen Sie Ihre Eier rechtzeitig, bei uns im Verkauf sind die Eier höchstens zwei Tage alt.


Was verursacht den Fischgeruch bzw. den Fischgeschmack?:

Wenn sie nach Fisch riechen, sind Eier weder verdorben noch überaltert. Auch gehäckselter Fisch im Futter scheidet als Ursache aus. Schuld ist schlicht und ergreifend ein Genfehler.
Ein Gen-Defekt bei Legehennen ist für unappetitlichen Fischgeruch aus fünf Prozent aller braunen Hühnereier verantwortlich. Der Erbgut-Fehler führe über ein schadhaftes Leberenzym zur Ablagerung von Trimethylamin (TMA) im Eidotter, das den Fischgeruch verursache, sagte ein Sprecher der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft (FAL).
Im Dickdarm bildet sich TMA, das bei gesunden Hühnern in der Leber zu geruchlosem TMA-Oxid umgewandelt und anschließend ausgeschieden wird. Bei Hühnern mit Gen-Defekt lagert sich dagegen das nicht abgebaute TMA im Eidotter ab. Damit sei die verbreitete Meinung widerlegt, Fischgeruch deute auf verdorbene oder überalterte Eier hin.
Der Einsatz von tierischen Komponenten (z.B. Fischmehl) ist verboten.



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